Volksschule und Hort Pichling

Im Sommer 2021 wird mit den Bauarbeiten zur Erweiterung der Volksschule und der Adaptierung des Hortes in Linz-Pichling begonnen. Der Gebäudeteil der Montageschule aus 1965 wird abgebrochen und weicht einem 2-geschoßigen Neubau. Damit sollen für das ganztägige Betreuungsangebot des „Schule-Hort-Modells“ am Standort nach aktuellen pädagogischen Ansprüchen, zeitgemäße, flexible Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden. Nach Abschluss der etappenweisen Umbauarbeiten wird die Inbetriebnahme des Gesamtprojektes im September 2023 erfolgen. Die Planung erfolgt durch die im EU-weit offenen Wettbewerb als Sieger hervorgegangenen archinauten, den dworschak+mühlbachler architekten aus Linz in enger Zusammenarbeit vieler fachlicher Beteiligter.

Volksschule und Hort Pichling

Die Planung wird als BIM-Pilotprojekt realisiert. BIM (englisch für Building Information Modeling , zu deutsch: Gebäudedatenmodellierung) ist ein digitaler und integrativer Ansatz für die Abwicklung von Projekten in der Baubranche. Damit lassen sich architektonische, technische und funktionale Bauwerksdaten digital besser visualisieren. Das Ergebnis ist ein umfassendes Gebäudedatenmodell das über die gesamte Lebensdauer des Gebäudes zur Verfügung steht.

Gebäudeübersicht aus BIM dargestellt
Gebäudeschnitt aus BIM dargestellt
Volksschule und Hort Pichling Baufortschritt Juni 2022

Im April 2022 konnten die Rohbauarbeiten planmäßig abgeschlossen werden. Zügig wird derzeit an der Außenfassade gearbeitet und zeitgleich dazu die Rohinstallationsarbeiten im Innenbereich gestartet. Die weiteren Baumaßnahmen sind bereits vergeben, sodass eine Fertigstellung des Bauabschnitts Neubau bis im Frühjahr 2023 erfolgen kann. In weiterer Folge wird dann an der Adaptierung des bestehenden Hortgebäudes gearbeitet. Eine Fertigstellung des Gesamtprojektes ist für den Sommer 2023 vorgesehen.